Noir neu!!!

 

 

Noir

Schwarz ist physikalisch gesehen keine Farbe, sondern bedeutet schlicht die Abwesenheit von Licht. So ist Schwarz eine besondere Sinneswahrnehmung, eine, deren Erzeugung in der Geschichte besondere Anstrengungen bedurfte. Die Schwarzfärberei von Stoffen war ein eigenes Kunsthandwerk, oft sogar eine eigene Zunft.

In der jüngeren Kulturgeschichte steht Schwarz für Exklusivität, besonders in den 60ern im Existentialismus. In den 20er Jahren, in der Zeit des Art Deco, stand es für den Ausdruck starker Frauenfiguren wie der Diva oder des Vamps. An dieser Zeit ist „Noir“ inspiriert, an dem eher unnahbaren Frauentyp, leicht verrucht und sündig, mystisch, aber

- und auch gerade deshalb - glamourös. Schwarz ist das Spiel mit dem Licht, mit dem was man sieht, und dem, was eben nicht. Und der größte Schein fällt dahin, wo das Licht am wenigsten ist.

Schwarz und somit „Noir“ bedeuten Individualität, Eigenständigkeit und Macht. Am besten vielleicht verkörpert durch Coco Chanel, die Schwarz zum Mythos und Modeschmuck zu echten Juwel machte. Zeitlose Ansprüche und eine Mode ohne Trend. Das genau dies jetzt zum Trend wird, zeigt die Widersprüchlichkeit der Mode, die auch ihre Faszination ausmacht.

Mehr Schwarz als „Noir“ gab es bei KONPLOTT / Miranda Konstantinidou noch nicht und kann es auch nicht geben. Nicht nur die facettierten Glassteine und die Muggelsteine (auch aus Glas, aber mit glatter, runder Oberfläche) sind natürlich schwarz. Auch alles Metall, in das diese Steine gefasst sind, ist „Noir“. Die Designerin Miranda Konstantinidou war in den 90er Jahren die erste in der Branche, die geschwärztes Metall so eingesetzt hatte. Mit anderen Formen aber gleicher Wucht erleben wir jetzt also das Comeback einer Faszination, die nie vergangen war.

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